Zugabe60+ Preis der Körber Stiftung

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Körber Stiftung

Arbeite mit im Search-Committee für Nominierungen:

 

In ihrem 60. Jubiläumsjahr zeichnet die Körber-Stiftung 2019 mit dem ZUGABE-Preis erstmals Menschen ab 60 Jahren aus, die ganz in der Tradition Kurt Körbers mit unternehmerischem Gründergeist Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit gefunden haben. Drei Preisträger werden im Mai 2019 mit jeweils 60.000 Euro ausgezeichnet.
Im Mittelpunkt des Preises stehen Persönlichkeiten, die zeigen, dass Erfahrung und Innovation, Ruhestand und Aufbruch, Alter und Social Impact sich produktiv ergänzen. Als lebenserfahrene Persönlichkeiten mit unternehmerischem Geist wollen sie die Gesellschaft besser machen und starten ihre „Zugabe“. In einer Gesellschaft im demografischen Wandel demonstrieren diese Pioniere: Die Welt zu verbessern, ist in jedem Alter möglich. Sie nutzen die Lebensphase zwischen jung und alt und werden damit zu Vorbildern einer ganzen Generation.

Nominierung

Zugeber sind nicht über spezifische (Dach)Organisationen zu finden. Sie agieren räumlich und thematisch in unterschiedlichen Kontexten. Ihre Identifikation braucht viele Netzwerke und Multiplikatoren. Deshalb unterstützen zum 60-jährigen Jubiläum der Stiftung 60 Expertinnen und Experten als sogenanntes Search Committee die Körber-Stiftung bei der Suche nach Zugabe-Pionieren. Das Search Committee ist zusammengesetzt aus:

  • 30 regionalen Experten – Vertreter von Tageszeitungen aus ganz Deutschland
  • 30 Themenexperten – für Alter, Social Impact, unternehmerisches Handeln

Jedes Mitglied des Search Committees ist gebeten, mindestens eine Zugeberin/einen Zugeber zu nominieren. Die Nominierten bekommen dann die Möglichkeit, sich und ihre „Zugabe“ über einen Fragebogen detailliert vorzustellen.

Saarpfalz-Gipfel

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12:00 Uhr – Ankunft und Begrüßungscafé

12:30 Uhr – Begrüßung Dr. Theophil Gallo, Landrat Hans Wagner, Oberbürgermeister

13:00 Uhr – Im Gespräch über die Modellregion Landrat Dr. Theophil Gallo, Jürgen Hofmann (HA-GER), Eric Gehl (Hakisa), Francis Vogt (Président Bitche)

13:30 Uhr – Vorstellung Gemeindeverband Bitche und Ideen für Partnerschaften Francis Vogt, Président Bitche

13:50 Uhr – Versorgungsmodelle für ländliche und strukturschwache Regionen. Prof. Dr. Kerstin Hämel

14:30 Uhr – „Landengel – miteinander füreinander“ Christopher Kaufmann, Stiftung Landleben 14:50 Uhr Neue Nachbarschaft als verbindliches Miteinander in Genossenschaften Loring Sittler

15:45 Uhr – Kaffeepause

16:30 Uhr – Anker medizinischer Versorgung im ländlichen Raum Thorsten Eich, Geschäftsführer des Kreiskranken-hauses St. Ingbert

16:50 Uhr – REGINE – Wohnraum im ländlichen Raum clever managen! Torsten Czech, Leiter Regionalentwicklung Nadja Carius, izes

17:10 Uhr – Die Modellregion „Länger zu Hause LEBEN – So-zial eingebunden, gut versorgt und sicher Da-heim“ Landrat Theophil Dr. Gallo, Jürgen Hofmann, Eric Gehl,

Nach der Vorstellung der Modellregion haben Sie die Möglichkeit Rückfragen an die Referenten zu richten und sind herzlich zu Gesprächen im Foyer eingeladen.

Zivilgesellschaft in Zahlen (ZiviZ) im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft

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Zivilgesellschaft in Zahlen

Die Geschäftsstelle ZiviZ ist der Datenspezialist der Zivilgesellschaftsforschung in Deutschland.

Die 2008 aufgelegte Gemeinschaftsinitiative „Zivilgesellschaft in Zahlen“ von Stifterverband, Bertelsmann Stiftung und Fritz Thyssen Stiftung wurden 2014 in eine Geschäftsstelle des Stifterverbandes überführt und auf Dauer gestellt. Unser Ziel: eine nachhaltige Verbesserung der Datenlage zu den Themen Engagement und Zivilgesellschaft. Mit unserer Arbeit liefern wir Orientierungs- und Trendwissen und adressieren die Zivilgesellschaft selbst, Akteure der Förderlandschaft sowie Politik und Wirtschaft.

Loring Sittler ist als persönlich berufenes Mitglied im Beirat von ZiviZ aktiv.

Das Olivenhaus

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Margherita Balbi: Das Olivenhaus

Loring Sittler rezensiert:

Margherita Balbi

Das Olivenhaus

München | 2015 | ISBN 978-3-492-06013-4

Mal eine Flucht aus Deutschland

Die zentrale Figur, Schriftstellerin Anna, flieht mit Ende vierzig aus der Hektik und Unwirtlichkeit in Deutschland in das ligurische Dorf Albareto superiore, kauft sich dort ein Haus und fängt auch noch ein neues (Haupt-)Leben als Olivenanbauerin an. Sie ist eng eingebunden in die dortige Nachbarschaft und übernimmt deren gemütlichere Lebens- und Arbeitsweise. Es ist trotz der Aussage auf dem Buchdeckel hinten kein wirklicher Liebesroman. Die Liebesbeziehung entsteht eher nebenbei, in ganz kleinen und indirekten, aber absehbaren Schritten, wie alles im Buch ganz gemächlich und besinnlich und vollkommen unmodern, aber liebevoll. Es geht viel um gutes Essen und Nachbarschaftshilfe – ein Buch zum Entschleunigen. Und hinten im Buch gibt es eine ganze Reihe ligurischer Rezepte. (...)

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Loring Sittler erhält Otto-Mühlschlegel-Preis

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13.11.2013: Loring Sittler, Leiter Generali Zukunftsfonds, für seine Verdienste um die Älteren mit Otto-Mühlschlegel-Preis ausgezeichnet

Im Rahmen der Verleihung des mit 120.000 Euro dotierten Deutschen Alterspreises 2013 durch die Robert Bosch Stiftung und in Anwesenheit der geschäftsführenden Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und u.a. von Ursula Lehr sowie Rita Süßmuth ist Loring Sittler, seit 2008 Leiter des Generali Zukunftsfonds, am 13. November 2013 in Berlin mit dem Otto-Mühlschlegel-Preis geehrt worden.

Mit dem undotierten Ehrenpreis der Stiftung werden besondere Verdienste um das Thema Alter(n) gewürdigt. „Loring Sittler widmet sich in seiner Tätigkeit für den Generali Zukunftsfonds der besonderen Bedeutung der Lebensphase Alter und trägt seit mehreren Jahren in bemerkenswerter Weise dazu bei, ein positives Altersbild in der Gesellschaft zu verankern“, sagt Dr. Ingrid Wünning-Tschol, Direktorin Gesundheit und Wissenschaft, Robert Bosch Stiftung.

In der Laudatio betonte Frau Professor Lehr, dass Loring Sittler in den letzten Jahren maßgeblich dazu beigetragen hat, Vorurteile über das Alter abzubauen, zuletzt durch die Generali Altersstudie, "einer in Form und Tiefe einzigartigen Erhebung zum Leben der älteren Menschen in Deutschland."

In dem anschließenden Treffen der Kooperationspartner des GZF hob der gesamtverantwortliche für den Generali Zukunftsfonds, Christoph Zeckra, die Rolle von Loring Sittler als leidenschaftlichen Vorkämpfer für Veränderungen, als ideenreichen Anstifter, unbequemen Gestalter und als begeisterungsfähigen Überzeugungstäter und Brückenbauer zwischen den Sektoren Staat, Unternehmen und Zivilgesellschaft hervor.

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zur Webseite der Stiftung

Joachim Rogall, Loring Sittler und Ursula Lehr
Joachim Rogall, Loring Sittler und Ursula Lehr

Generali Altersstudie 2013

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Generali Altersstudie 2013

Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren.

Nähere Informationen zur Studie unter altersstudie.generali-deutschland.de

Die „Generali Altersstudie 2013“ ist im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen.

Broschiert, 320 Seiten, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt. 1. Aufl. (erschienen 28. November 2012).

Artikel in den führenden deutschen Tageszeitungen zum Erscheinen der Studie finden Sie hier.

ISBN-10: 3596189357 | ISBN-13: 978-3596189359 | 19,99 Euro.
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Interview: Wir müssen das vorherrschende Bild vom Alter revidieren

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changeX

Alt, aber anders

Wie ältere Menschen leben, denken und sich engagieren

Wir müssen die Vorstellung von einer antriebsarmen, hilfsbedürftigen und vereinsamten älteren Generation korrigieren. Denn die Alten sind anders. Sagt Loring Sittler.

Loring Sittler ist Leiter des Generali Zukunftsfonds, Herausgeber der ersten Generali Altersstudie, die im Fischer Taschenbuch Verlag erschienen ist. Unser Interview entstand kurz nach der Vorstellung der Studie in der Bundespressekonferenz am 28. November 2012.

Interview: Winfried Kretschmer

Vollständiges Interview auf der Webseite von changeX:

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Die Welt zum Erscheinen der Generali-Altersstudie 2013

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Frauen tragen im Alter öfter Lippenstift auf

Frauen tragen im Alter öfter Lippenstift auf

Eine Generation im Glück: Ältere fühlen sich reich und gesund

Mehrheit der über 65-Jährigen ist mit ihrem Leben sehr zufrieden und strengt sich an, lange unabhängig zu bleiben. Nachfolgende Generationen werden sich im Alter nicht mehr auf Unterstützung durch ihre Familien verlassen können.

Die Welt | 28.11.2012 | von Claudia Ehrenstein
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Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zum Erscheinen der Generali-Altersstudie 2013

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Selbstbild der Senioren: Generation Edelstahl

Selbstbild der Senioren: Generation Edelstahl

Alter heißt: einsam, hilfsbedürftig und eine Gefahr für den Wohlfahrtsstaat zu sein? Eine neue Studie räumt mit diesen Vorurteilen auf und kommt zu überraschenden Befunden.

Frankfurter Allgemeine Zeitung | 28.11.2012 | Feuilleton | von Regina Mönch
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Reich an Erfahrung | Bericht in 3sat Kulturzeit

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3sat Reich an Erfahrung

Reich an Erfahrung

Neue Lebens-Modelle für ältere Menschen: Immer mehr Menschen werden immer älter - ein demografisches Problem angesichts der schrumpfenden deutschen Bevölkerung. Doch es stellt auch ein bisher weitgehend unterschätztes Potenzial dar. Das Buch "Wir brauchen Euch!" zeigt, "Wie sich die Generation 50plus engagieren und verwirklichen kann".

3sat Kulturzeit | 03.05.2012 | Bericht | Dauer 05:53 min
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Besser flexibel als starr | Sendung im Deutschlandfunk Lebenszeit

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Deutschlandfunk Lebenszeit

Was spricht für die Abschaffung des gesetzlichen Rentenalters?

Studiogäste:

  • Dr. Jürgen Rüttgers, Bundesminister a.D., Ministerpräsident a.D.
  • Annelie Buntenbach, DGB Bundesvorstand
  • Loring Sittler, Leiter des Generali Zukunftsfonds Deutschland
Deutschlandfunk | Lebenszeit | 10.02.2012, 10.10 Uhr | eine Sendung von Barbara Weber u. Michael Roehl (Moderation)
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Revolution der Reifen

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Revolution der Reifen

Dass immer mehr Menschen immer älter werden, könnte ein Glücksfall der Geschichte sein (...)

Einigen wird dieses Buch nicht gefallen. Erst die Rente mit 67 Jahren, dann drohende Rentenkürzungen – und nun sollen die Alten, wenn es nach Loring Sittler und Roland Krüger (und Richard David Precht) geht, auch noch unentgeltlich arbeiten. So gesehen, ist Sittlers und Krügers Buch "Wir brauchen Euch!" eine Zumutung. Es fordert die Älteren auf, sich im Ruhestand eine Tätigkeit zu suchen, am besten eine ehrenamtliche, damit wir besser mit den Folgen des demographischen Wandels umgehen können. Die Autoren gehen jedoch einen Schritt weiter als gängige Endzeitphantasien, und ein paar Vorschläge für die beginnende Ära der Alten haben sie auch. Vielleicht sogar eine Lösung, die den einen Sinn geben könnte und den anderen Hilfe, die Generationen übergreift und Erfahrung weitergibt, die eine noch vom allumsorgenden Staat geprägte Gesellschaft in Richtung Zivilgesellschaft führen kann. Auch wenn das Buch mit seinem Untertitel "Wie sich die Generation 50plus engagieren und verwirklichen kann" erst mal nach Lebenshilfe und Ratgeber klingt, geht es weit darüber hinaus: Es beschreibt denkbare Schritte für einen gesellschaftlichen Umbau. (...)

Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung | 11.12.2011 | Nr. 49 S. 28 | Feuilleton | von Anne Zielke
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Ein ausgesuchtes Superleben

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Ein ausgesuchtes Superleben

(...) Ein bundesweiter Biografie-Wettbewerb ist gerade zu Ende gegangen, eine Jury wählte aus 221 Bewerbungen drei erste Plätze aus. Aber wie geht denn das überhaupt? Von der anmaßenden Idee, Lebensläufe auf Hitlisten zu platzieren (...)

Der Tagesspiegel | 25.10.2011 | Nr. 21 136, S. 3 | von Torsten Hampel
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Wir brauchen Euch! | Roland Krüger & Loring Sittler

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Roland Krüger & Loring Sittler: Wir brauchen Euch!

Wie sich die Generation 50+ engagieren und verwirklichen kann

Roland Krüger und Loring Sittler, beide Leiter des Generali Zukunftsfonds, laden mit dem Buch „Wir brauchen Euch!“ zum bürgerschaftlichen Engagement ein. Im Blickpunkt stehen das Potenzial der Generation 50+ und die neuen Lebensperspektiven der „jungen Alten“.

Sie begründen ihre Einladung mit anschaulich zusammengestellten Daten und verdeutlichen, dass unsere Zukunft nur mit dem Potenzial der älteren Generation zu meistern ist. Die sich extrem verschärfenden gesellschaftlichen Herausforderungen und das sich wandelnde Altersbild sowie die neuen Lebensentwürfe der Generation 50+ werden ebenso erläutert wie die historische Entwicklung des Ehrenamts. Gewürzt ist das Ganze mit etlichen Interviews mit Experten und Engagierten: Nie zuvor waren die Älteren so fit, so kreativ und so voller Tatendrang wie heute. Im dritten Kapitel wird die Einladung konkretisiert: Die Autoren stellen Handlungsfelder für Engagierte in den Bereichen Bildung und Arbeitsmarkt, Pflege- und Gesundheitssystem sowie politische Partizipation vor: vom Jobpaten über Pflegebegleiter bis hin zum sozialen Netzwerker im eigenen Stadtteil. Und natürlich fordern zahllose Projektbeschreibungen und Kontaktadressen zum eigenen Engagement heraus.
Ein Buch zum großen gesellschaftlichen Thema ausserberufliche Lebensperspektive der Generation 50+ sowie zur Weiterentwicklung hin zur Bürgergesellschaft – als Sachbuch für Fachleute und Interessierte, aber auch als konkrete Orientierungshilfe für alle, die sich engagieren möchten. Ab sofort gilt: Es kann keiner mehr sagen, er weiss nicht, wie oder wo er sich engagieren kann.

Weitere Informationen zu den Themen demografischer Wandel und bürgerschaftliches Engagement finden Sie unter: zukunftsfonds.generali-deutschland.de

Murmann Verlag
Erscheint im September 2011, ca. 300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

ISBN: 978-3-86774-132-3 | Preis: €19,90
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Fachinterview | Deutscher Anwalt Verlag

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Interview zum Thema Corporate Social Responsibility

Loring Sittler zum Thema Corporate Social Responsibility (CSR) und "Zukunftsfonds"

(...) Lieber Herr Sittler, in der bunten Stiftungswelt sind Sie in einer besonderen Form unterwegs – mit einem „Zukunftsfonds“ Was verbirgt sich dahinter?

Der Generali Zukunftsfonds stellt eine meines Erachtens neue und ziemlich einzigartige Form der corporate citizenship, also des bürgerschaftlichen Unternehmensengagements dar: Strategisch und mit einer Spitze auf die Politik ausgerichtet, um die Beschleunigung gesellschaftlichen Wandels in Kooperation mit Staat und Zivilgesellschaft zu erreichen. Das bürgerschaftliche Engagement der GD ist also raus aus den Charity-Kinderschuhen und hineingewachsen in die Rolle eines gesellschaftlichen Changemanagers. Wir glauben, dass die Wirtschaft sich insgesamt viel mehr einbringen muss in die wachsende Bürgergesellschaft und damit einen hohen Nutzen stiften kann, nicht nur für den jeweiligen Standort, sondern auch für Deutschland insgesamt. (...)

Interview von Dr. K. Jan Schiffer | 06/2011
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zum vollständigen Interview

Schluss mit den Einzelkämpfen

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Schluss mit den Einzelkämpfen

Loring Sittler, in:

Standpunkt Berlin

(...) Die Bürgergesellschaft steht der kritischen gesellschaftlichen Gesamtentwicklung nicht passiv gegenüber. Vielmehr entwickeln sich in ihr unentwegt immer wieder neue Bewegubgebn und Organisationen, um der Wirtschaft Druck zu machen. Aber die einzelnen zivilgesellschaftlichen Akteure verkämpfen sich: Jeder ist mit seinen eigenen Thema vollauf beschäftigt. So werden zwar viele Schlachten gewonnen, aber der Kampf um eine gerechtere Gesellschaft und um eine ökologisch nachhaltige Entwicklung insgesamt verloren.

Es gilt jetzt, das breite Potenzial an Aktivisten weiter auszubauen, aber eben auch alle vorhandenen Kräfte neu zu formieren. (...)

Berliner Morgenpost | 08.04.2011
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Weniger Show – mehr Wirksamkeit

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Weniger Show – mehr Wirksamkeit

Wie Förderer mit neuem Denken ihre Mittel innovativer und mit mehr Synergien einsetzen können

Eines der Grundprobleme bei der Förderung gemein- nütziger Projekte durch Stiftungen oder Unternehmen ist das Beharren auf exklusiver Sichtbarkeit als Förderer oder Sponsor in einer Szene, die sich durch Vielfalt und Unübersichtlichkeit auszeichnet. Verschärft wird die Lage durch die Fixierung auf sog. Projektkosten und eine zeitlich begrenzte Projektdauer – Bedingungen, die es den Projektträgern immer schwerer machen, ihre eigene Infrastruktur zu halten. Auf der anderen Seite legen diese überhöhten Wert auf ihre Eigen- ständigkeit und tun sich mit der Zusammenarbeit mit anderen Akteuren schwer – ein Innovationshemmnis besonderer Art. Abhilfe kann durch „neues Denken“ erreicht werden: bei den Unternehmen und Stiftun- gen, beim gesellschaftlichen Ansatz von Projekten, bei der Finanzierung und Steuerung, bei der Kooperation mit und zwischen zivilgesellschaftlichen Akteuren. (...)

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Fördernetzwerk Community Organizing in Deutschland

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Fördernetzwerk Community Organizing in Deutschland

Einleitung

Wie können Stiftungen und Unternehmen in der praktischen Förderung zusammenarbeiten, um gesellschaftliches Engagement und die Zivilgesellschaft zu unterstützen? Denn es wird immer deutlicher: Die öffentlichen Fördertöpfe schrumpfen, gleichzeitig wächst die Anzahl gesellschaftspolitischer Aufgaben. Wenn Stiftungen und Unternehmen nicht zu einem Sozialstaatssubstitut verkommen wollen, ist es an der Zeit Wege der gemeinsamen strategischen Zusammenarbeit in der Förderung einzuschlagen. Im „Fördernetzwerk Community Organizing in Deutschland“ wird dieser Versuch angetreten. Ziel ist, die Entstehung einer grundlegend neuen Form der Bürgerbeteiligung in Deutschland zu entwickeln. Der Schwerpunkt liegt dabei in kritischen Stadtvierteln und in der Einbeziehung bisher engagementfremder Zielgruppen. (...)

Beitrag für „Stiftungswelt“ | Ausgabe I / 2011 „Stiftungen und Unternehmen“ | Stand: 27.01.2011
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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Horst Köhler

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Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Horst Köhler an Loring Sittler

Der Wortlaut der veröffentlichten Kurzbegründung zur Verleihung des Bundesverdienstkreuzes durch Horst Köhler an Loring Sittler am 4.10.2005 in der Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin:

Seit vielen Jahren hat er die überparteiliche politische Bildung mit dem Ziel, Jugendliche zu demokratischem und politischem Engagement zu motivieren, sowohl beruflich als auch ehrenamtlich wesentlich geprägt. Für viele junge Menschen war und ist er Ratgeber, Freund, Vorbild, manchmal auch Kritiker. So konnte er sie für ein politisches Engagement im Rahmen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung gewinnen. Er lebt den politischen und persönlichen Einsatz für die Demokratie glaubwürdig vor. Das bekannteste der Gemeinwohlprojekte, die seiner Initiative zu verdanken sind, ist der Bundeswettbewerb an Jugend debattiert.